Terminplan
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| Thema | Notfall in der Schule: Fürsorge, Nachsorge, Vorsorge |
| Datum | nach Vereinbarung |
| Ort | nach Vereinbarung |
| Inhalt | Adressaten: Funktionsträger, Kollegien oder Teilkollegien aller Schulformen |
| Details | Krisen werden von verschiedenen Personen unterschiedlich wahrgenommen und verarbeitet. Im schulischen Notfall sind möglicherweise viele oder sogar alle Schüler/innen, ihre Lehrer/innen und Eltern mehr oder weniger stark betroffen. In der Phase der Fürsorge sollten unterschiedlich stark belastete Personen nicht zusammengefasst, sondern differenziert behandelt werden. Besonders gefährdet sind Personen, die einem lebensbedrohlichen Ereignis besonders nahe oder lange ausgesetzt waren, die zu dem/n Opfer/n eine enge Beziehung haben/hatten, die persönliche (z.B. psychische oder gesundheitliche) oder familiäre Belastungen erleben oder erlebt haben, die eine geringere Schulbildung und / oder wenig soziale Unterstützung erhalten. Diese Personengruppen benötigen mehr Unterstützung als andere, sowohl im Anschluss an den Notfall als möglicherweise auch in den darauf folgenden Tagen und Wochen, um die Gefahr posttraumatischer Belastungsstörungen zu reduzieren.
Schulische Krisen können aber auch eine mehr oder weniger günstige Dynamik unter Schülern/innen freisetzen, die - in der Phase der Nachsorge - beobachtet und gesteuert werden sollte. Eine Krisenvorsorge besteht z.B. aus Psycho-Edukation zum Umgang mit Krisen und zur Vorbeugung posttraumatischer Belastungsstörungen, aus der Kenntnis von Notfallplänen, der Bildung eines Krisenteams und aus Angeboten an gefährdete Schüler/innen.
In der Fortbildung werden Krisen unterschiedlichen Ausmaßes mit ihren Auswirkungen auf Betroffene behandelt. Daraus abgeleitet werden Prinzipien für die Krisenintervention, -nachsorge und -vorsorge an Schulen. |
| Schulform | Partner |
| Moderatoren |   |
| Fächer |   |
| Rubrik | Partner |
| Partner-Name | Dr. Karin Duden, Regionale Schulberatungsstelle der Stadt Bielefeld |
| Aktion | |